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Kunstspringen: Baden-Württembergische Meisterschaften
31.01.2015 10:33 (1001 x gelesen)

Doppel-Silber für Zoe König


Baden-württembergische Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen - Muriel König wurde in der B-Jugend Dritte


Aalen (scd) - Mit drei Medaillen sind die beiden Schwimmerinnen des SC Delphin, Muriel und Zoe König, von den baden-württembergischen Meisterschaften im Kunst- und Turmspringen in der Heidenheimer Aquarena heimgekehrt. Bei Springwettbewerben starten die beiden Schwestern für den SV 04 Heidenheim, der Ausrichter der Meisterschaften war.

Bestens vorbereitet von ihrem Trainer Roland Schönhaar gingen die Mädchen - Muriel in der B-Jugend, Zoe in der A-Jugend - in die Konkurrenz, die mit Sportlern aus den Hochburgen Karlsruhe, Heilbronn, Mannheim und Freiburg sehr gut besetzt und von vielen Schaulustigen sehr gut besucht war.



Muriel König (Jahrgang 2000) musste sich dabei mit dem Wettbewerb vom Ein-Meter-Brett begnügen, da sie parallel noch bei einem Schwimmwettkampf in Schwäbisch Gmünd teilnahm. So hatte sie eigentlich gar nicht damit gerechnet, zum Favoritenkreis zu gehören. Aber sie fand gut in den Wettkampf, sicherte sich gleich mit dem ersten Sprung (Salto vorwärts gehechtet) 30 Punkte und war auf Medaillenkurs. Dass es am Ende knapp hinter der Zweitplatzierten nur zu Bronze reichte, lag vor allem daran, dass ihr der schwierige Salto vorwärts gehechtet mit ganzer Schraube so richtig daneben ging und sie dabei auch die Sprungrichter nicht gerade auf ihrer Seite hatte. Mit 190,45 Punkte nach neun Sprüngen wurde sie Dritte.


Nach über eineinhalb Jahren Pause nahm Zoe König (Jahrgang 1997) die heimischen Sprungbretter wieder unter die Beine. Im Wettbewerb der A-Jugend sprang sie auf Anhieb jeweils auf den zweiten Platz vom Ein- und vom Drei-Meter-Brett, wobei vor allem ihre Konstanz beeindruckte. Aus beiden Höhen waren je zehn Sprünge gefordert. Während sie vom Ein-Meter-Brett Leistungen ohne große Ausschläge nach oben oder nach unten zeigte, ragte aus drei Metern vor allem ihr Auerbach-Kopfsprung heraus. Das sah auch das Kampfgericht so und gab Wertungen mit hohen Noten. Dafür misslang ihr der Rückwärts-Kopfsprung gehechtet, der nicht umsonst einen Schwierigkeitsfaktor von 2,0 hat. Am Ende standen 242,30 Punkte auf der Liste, Platz zwei. In der offenen Klasse - hier werden fünf Sprünge gewertet - schaffte es die A-Jugendliche auf den siebten Platz.


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