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Internationalen Bayrischen Freiwassermeisterschaften 2015
21.09.2015 11:51 (849 x gelesen)

Mit 4 Medaillen und zwei Meisterschaftstitel kehrte der SC Delphin Aalen nach Hause

Schwimmen ist manchmal mehr als nur Kacheln zählen

So auch bei den am Wochenende ausgetragenen „Internationalen Bayrischen Freiwassermeisterschaften“ bei welchen neben überwiegend bayrischen Sportlern auch sechs Athleten des SC Delphin Aalen in den 21°C warmen Brombachsee sprangen. Die Aalener hatten es bei der Jagd nach Titeln mit starker Konkurrenz besonders aus Würzburg um den deutschen Freiwassertrainer Stefan Lurz (Bruder des 12-fachenWeltmeisters Thomas Lurz) zu tun. Für Beckenschwimmer ist weniger die Streckenlänge (in einer Trainingseinheit werden häufig mehr Meter zurückgelegt) als das quasi auf sich allein gestellte Schwimmen am Stück und die ungewohnte Umgebung eine Herausforderung.

von links: Dr. Stephan Bender, Alexander Jung, Alica Schäffauer, Jarmaine-Lea Wischnewski, Katja Mohr und Nils Bauer



Viel vorgenommen hatten sich nach den Deutschen Meisterschaften in Lindau und den Trainingsresultaten der letzten Wochen Nils Bauer und schwimmende Trainer Alexander Jung JG 83. Beide starteten gemeinsam mit Dr. Stephan Bender am Vormittag über 5km.
Dank eines guten Starts setzte sich Alexander schnell vom Hauptfeld ab und schwamm als Dritter um die erste Wendeboje. Die inzwischen sechsköpfige Führungsgruppe blieb zwei Runden lang zusammen, ehe sie nach zahlreichen Tempoverschärfungen auseinanderbrach. Doch Alexander gab nicht auf, kämpfte sich Meter um Meter vorwärts und konnte sich am Ende souverän gegen seine Konkurrenz behaupten. Mit Titel Nummer eins im Gepäck sprang er am Nachmittag erneut über 2,5km ins Wasser. Die 5km hatten deutliche Spuren hinterlassen und es war von Beginn an ein hartes Stück Arbeit. In einem Fotofinish sicherte sich Alexander nicht nur den Titel des bayrischen Meisters Nummer zwei, sondern erreichte auch Platz drei in der offenen Wertung.

Sein Mannschaftkamerad Nils Bauer JG 1997 erwischte hingegen einen eher verhaltenen Start und musste sich von Beginn an in einem großen Pulk behaupten. Das relativ kalte Wasser machte ihm zunächst erheblich zu schaffen. Nach knapp zwei Runden fand Nils dann aber immer mehr in sein Rennen und war Ende mit Platz 6 seines Jahrgangs zufrieden.

Der Debütant bei den Männern Dr. Stephan Bender JG 1965 hatte sich schon seit geraumer Zeit vor- genommen, endlich einen Freiwasserwettkampf zu bestreiten. Er nutzte die Gelegenheit und trat ebenfalls über 5km an. Für ihn stand weniger die Platzierung oder Zeit im Vordergrund, vielmehr wollte Stephan sich dieser für ihn neuen Herausforderung stellen. Mit Platz 4 der Jahrgangswertung gab er einen erfolgreichen Einstand in die Freiwasserszene.

Fünf Minuten nach dem Männerrennen wurden auch die Frauen auf den 5000m Rundkurs geschickt. Katja Mohr JG 2000 hatte besonders großen Respekt vor ihrem ebenfalls ersten Freiwassereinsatz über 5km. Nach den für sie erfolgreichen Meisterschaften im Becken, war ganz klar der Weg das Ziel. Katja bewältigte die fünf Kilometer mit Bravur und war überglücklich über den 5. Platz und der Gewissheit durchgehalten zu haben.

Auch die beiden Jüngsten im Team Jarmaine-Lea Wischnewski  JG 2003 und Alisa Schäfauer JG 2002 konnten einen überaus erfolgreichen Einstand im Freiwasserschwimmen feiern. Beide starteten über die 2,5km Strecke und hatten zwei Runden zu bewältigen. Bereits die Startphase war für die jüngsten Starterinnen im Frauenfeld eine Herausforderung. Sie hatten sich gegen die ältere Konkurrenz zu behaupten, um nicht gleich abgedrängt zu werden. Dies gelang beiden sehr gut und sie schwammen kurz hintereinander ins Ziel. Belohnt wurden die Mädels für ihre Leistungen mit dem Gewinn der Bronze- und Silbermedaille. Alisia erreichte Platz 2, Jarmaine-Lea freute sich riesig über den 3. Platz. Jeder hat nach einem Freiwasserrennen eine Geschichte zu erzählen. Unabhängig von Platzierung und Zeit ist es für die Sportler ein persönlicher Erfolg die Strecke bewältigt zu haben.


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